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Schwabing München

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Wer Geschichten aus Schwabing erzählen will, der könnte sie oft mit „Es war einmal...“ beginnen lassen. Denn die großen und wilden Tage des Viertels, das sich nördlich an die Münchner Innenstadt anschließt, scheinen vorbei zu sein. Lang ist es her, dass sich hier Künstler und Intellektuelle tummelten.



Im Vergleich zu den Zeiten der Schwabinger Jugendkrawalle in den 1960ern ist es heute ruhig in dem Viertel um die Leopoldstraße. Viele Kneipen gibt es hier noch immer. Doch seinen Rang als Amüsierviertel haben Schwabing längst andere Stadtteile abgelaufen. Dennoch lohnt es sich, bei einem Bummel der Stimmung und den Ereignissen vergangener Tage nachzuspüren.

Von der Bohème zur Schickeria

Nachdem 1826 die Universität von Landshut nach München verlegt worden war, entwickelte sich die Hauptstadt zu einem geistigen Zentrum und zur Künstlerstadt. In Schwabing lebten und arbeiteten im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Schriftsteller wie Heinrich und Thomas Mann oder Lion Feuchtwanger, Maler wie Franz Marc und Paul Klee waren in den Künstlerkneipen des Viertels anzutreffen.

Noch heute bekannt und beliebt ist etwa der „Alte Simpl“ in der Türkenstraße, vormals bekannt als „Simplicissimus“. Die Redaktion des politischen Satiremagazins „Simplicissimus“ soll dort einst ihre Sitzungen abgehalten haben. Wie viele andere der meist mit Schwabing assoziierten Kneipen liegt der „Alte Simpl“ eigentlich im Stadtbezirk Maxvorstadt. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird dieses Viertel allerdings häufig zum angrenzenden Schwabing gezählt.

Ab den 1920er Jahren kam das Ende der sprichwörtlichen „Schwabinger Bohème“. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Stadtteil dann zu einer Art Laufsteg für die Münchner Schickeria. In den Lokalitäten entlang der Leopoldstraße, der Nord-Süd-Hauptachse des Stadtteils, geht es auch heutzutage noch oftmals ums Sehen und Gesehen werden.

Davon abgesehen genießt Schwabing einen guten Ruf als Wohnviertel.



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