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Pinakotheken München

Pinakotheken München



Wer als Kunstinteressierter nach München kommt, der sollte viel Zeit mitbringen. Schon durch jede einzelne der drei Pinakotheken lässt sich stundenlang wandeln. Während die Alte Pinakothek die europäische Malerei des 14. bis 18. Jahrhunderts zum Thema hat, widmet sich die Neue Pinakothek Malerei und Skulptur aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Kunst, Grafik, Architektur und Design des 20. und 21. Jahrhunderts zeigt zuletzt die Pinakothek der Moderne. Alle drei Galerien liegen in unmittelbarer Nähe zueinander im so genannten „Kunstareal München“ an der Barer Straße im Stadtbezirk Maxvorstadt.



Kunst für die Öffentlichkeit
Zwischen 1826 und 1836 ließ der Kunstsammler König Ludwig I die „Pinakothek“ (damals noch ohne den Namenszusatz „Alte“) errichten. Das von Leo von Klenze entworfene Gebäude erregte als weltweit größter Museumsbau Aufsehen, auch wegen seiner modernen Konzeption, nach der zum Beispiel Oberlichter für die Ausleuchtung der Ausstellungsräume sorgten. Anlass für den Bau war die Idee Ludwigs, die zuvor auf verschiedene Schlösser verteilten Kunstwerke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Dauerausstellung zeigt heute mehr als 700 Gemälde, darunter bedeutende Werke von Albrecht Dürer, Hieronymus Bosch, Peter Paul Rubens und Leonardo da Vinci.

Auch die Neue Pinakothek wurde unter Ludwig I eingerichtet. Der 1846 – 1853 von August von Voit errichtete Bau fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. 1981 eröffnete der vom Architekten Alexander von Branca entworfene Neubau. Weltweit zählt die Neue Pinakothek zu den bedeutendsten Museen für Kunst des 19. Jahrhunderts. Zu sehen sind hier Werke unter anderem aus den Epochen Klassizismus, Biedermeier, Impressionismus und Jugendstil. Rund 400 Werke sind in der Dauerausstellung zu sehen.

Von Industrie-Design bis Architektur
Mit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne 2002 hat nun auch die moderne und zeitgenössische Kunst ein angemessenes Domizil gefunden. Der moderne Betonbau von Stephan Braunfels besteht aus eine hohen Rotunde im Zentrum, von der aus die einzelnen Teile des Museums abgehen. Genauer gesagt sind in der Pinakothek der Moderne vier Museen untergebracht – je eines für Kunst, Grafik, Architektur und Design. Werke von Beuys, Baselitz und Warhol bekommt der Besucher ebenso zu sehen wie Apple-Computer und Design-Möbel, etwa den berühmten Wassily-Stuhl von Marcel Breuer.

Das Architektur-Museum gehört zur Technischen Universität München und zeigt in wechselnden Schauen Zeichnungen und Modelle von Architekten wie Le Corbusier oder Frei Otto.



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