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KZ-Gedenkstätte Dachau

KZ-Gedenkstätte Dachau



Wer bei einem Besuch in München in die deutsche Geschichte eintauchen möchte, sollte das Stadtgebiet einmal verlassen und die KZ-Gedenkstätte in Dachau besichtigen. Das ehemalige Konzentrationslager liegt wenige Kilometer außerhalb der bayerischen Landeshauptstadt und ist von dieser aus mit der S-Bahn zu erreichen.



Dachau war das erste Konzentrationslager, das die Nationalsozialisten errichteten. Heinrich Himmler gab im März 1933 den Auftrag für den Bau des Lagers. Als erstes KZ war Dachau auch Vorbild für spätere Lager. Hier wurden die Organisationsstruktur und die Bestimmungen entwickelt, die später auch andernorts umgesetzt wurden.

Mehr als 200 000 Menschen aus mehr als 30 Ländern saßen im KZ Dachau in Haft. Anfangs wurden vor allem Regimegegner wie Kommunisten, Sozialdemokraten oder Mitglieder liberaler Parteien nach Dachau gebracht. Später folgten Angehörige anderer Gruppen, die dem Regime missfielen, etwa Homosexuelle oder Juden. Mehr als 10 000 Juden wurden allein nach der „Reichskristallnacht“ in Dachau inhaftiert.

Zwangsarbeit und Menschenversuche In den Jahren vor dem Krieg mussten die Gefangenen unter anderem im Straßenbau arbeiten. Während des Krieges arbeiteten die Häftlinge in einem weiten Netz von Außenlagern verstärkt für die deutsche Rüstungsindustrie.

Ärzte der SS führten an Gefangenen medizinische Experimente durch, bei denen eine große Zahl von Menschen starb. Häftlinge wurden zum Beispiel für Unterdruckversuche missbraucht oder mit Malaria infiziert. Insgesamt kamen weit mehr als 30 000 Menschen im KZ Dachau ums Leben.

In der Gedenkstätte sind heute neben dem Schubraum, in dem sich neue Häftlinge einer entwürdigenden Einlieferungsprozedur zu unterziehen hatten und zwei rekonstruierten Häftlingsbaracken unter anderem das Krematorium und eine später errichtete Gaskammer zu sehen, die allerdings nie für die massenhafte Tötung zum Einsatz kam.



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