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Königsplatz München

Königsplatz München



Die wechselvolle Geschichte Münchens spiegelt sich besonders anschaulich im Königsplatz im Stadtbezirk Maxvorstadt. Die von einer Autostraße durchzogene Freifläche wird umrahmt von bedeutenden Bauten.



Karl von Fischer, der den Platz auf Geheiß von Ludwig (damals Kronprinz, später König Ludwig I) konzipierte, nahm sich die Athener Akropolis zum Vorbild. Leo von Klenze führte später dieses Konzept weiter aus. Er entwarf die Glyptothek, die noch heute den Königsplatz nach Norden hin abschließt. Gegenüber, auf der Südseite, steht der von Georg Friedrich Ziebland gestaltete Bau der Antikensammlung.

Beide Bauwerke erinnern an griechische Tempel. Vervollständigt wird das Ensemble durch Klenzes Propyläen, die den Königsplatz nach Westen hin, in stadtauswärtiger Richtung, wie ein Stadttor begrenzen. Die heutige Straße führt um die Propyläen herum. Die Gestaltung des Platzes nach Ludwigs Vorstellungen brachte der Stadt den Beinamen „Isar-Athen“ ein.

Von „Isar- Athen“ zur „Hauptstadt der Bewegung“

Die Nationalsozialisten gestalteten den Königsplatz aufwändig um und machten ihn zum Schauplatz von Aufmärschen und Kundgebungen wie etwa Rekruten-Vereidigungen. Die heute wiederhergestellten Rasenflächen wichen zu jener Zeit Granitplatten. Gen Osten wurde ein „Führerbau“ errichtet, in dem heute die Hochschule für Musik und Theater ihren Sitz hat. Südlich davon standen zwei Ehrentempel.

Ihre Fundamente, von Gestrüpp und Bäumen überwuchert, sind noch heute zu sehen. Östlich des Königsplatzes entstand außerdem ein Verwaltungszentrum der Partei, das „Braune Haus“. An dieser Stelle entsteht derzeit ein NS-Dokumentationszentrum. Bisher weist auf den unrühmlichen Teil der Geschichte des Königsplatzes nur eine unscheinbare Informationstafel an der Ecke Arcis-/Brienner Straße hin.

Heute ist der Königsplatz ein gefragter Veranstaltungsort. Jeden Sommer finden hier unter anderem Kinovorführungen unter freiem Himmel und Popkonzerte statt.



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