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Dom zu Unserer Lieben Frau München

Dom zu Unserer Lieben Frau München



Der Münchner Dom, die Frauenkirche nahe des Marienplatzes ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt. Die grünen Kuppeln der beiden 99 Meter hohen Türme überragen alle anderen Gebäude in der Innenstadt und sind schon von weitem zu sehen. Der gotische Backsteinbau der Frauenkirche ist ein bedeutendes Baudenkmal. Wer die Treppen zum Südturm erklimmt, der kann einen einzigartigen Blick über die Stadt bis hin zu den Alpen genießen.



1468 legte Herzog Sigismund den Grundstein für die Kirche. Gebaut wurde sie von Jörg von Halsbach. Nach nur rund 20 Jahren Bauzeit – in für die damalige Zeit und die Größe der Kirche rekordverdächtiger Kürze – wurde die Pfarr- und Stiftskirche „Zu Unserer Lieben Frau“ 1494 eingeweiht. Mit der Gründung des Erzbistums München und Freising im Jahr 1802 wurde die Frauenkirche zur Domkirche. Die Frauenkirche ist seitdem Kathedrale, also Ort des Bischofssitzes.

Der Innenraum des Doms besteht aus drei Schiffen. Der 109 Meter lange, 40 Meter breite und 37 Meter hohe Backsteinbau konnte zur Zeit seiner Eröffnung die gesamte Münchner Bevölkerung aufnehmen – das waren damals um die 13 000 Menschen. Heute, nach dem Einbau von Sitzbänken, passen noch um die 4000 Menschen in den Dom. Die Türme mit ihren Kuppeldächern, den in Barock und Renaissance beliebten „Welschen Hauben“, wurden erst im Jahr 1525 fertiggestellt.

Nach einer Barockisierung in späteren Jahren kam nach der Erhebung der Kirche zum Dom der Wunsch auf, deren ursprünglichem Zustand wieder näher zu kommen. Einrichtung und Altäre wurden einheitlich im neugotischen Stil gestaltet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom zu Unserer Lieben Frau schwer beschädigt. Bedeutende Kunstwerke und die Fenster konnte man zuvor noch in Sicherheit bringen. Kardinal Michael Faulhaber ließ die Kirche nach Kriegsende wieder aufbauen. Bei einer umfassenden Sanierung Anfang der 1990er Jahre stellte man schließlich die Innenausstattung wieder so her, wie sie zu Zeiten des Jörg von Halsbach ausgesehen hatte.

In der Fürstengruft unter dem Chor der Kirche liegen die ältesten Gräber der Wittelsbacher in München, darunter zum Beispiel das von Kaiser Ludwig dem Bayern.



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