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Die Weisse Rose München

Die Weisse Rose München



„Kommilitoninnen! Kommilitonen! Erschüttert steht unser Volk vor dem Untergang der Männer von Stalingrad. Dreihundertdreißigtausend deutsche Männer hat die geniale Strategie des Weltkriegsgefreiten sinn- und verantwortungslos in Tod und Verderben gehetzt. Führer, wir danken dir!“



So lauten die ersten Zeilen des sechsten und letzten Flugblattes aus dem Kreis der Weißen Rose. Hans und Sophie Scholl legten es am 18. Februar 1943 auf den Fluren der Universität München aus. Als Sophie Scholl mehrere Exemplare von der Galerie im zweiten Stock in den Lichthof hinuntersegeln lässt, werden die beiden von einem Hausangestellten beobachtet, der sie festhält Kurz darauf verhaftet die Gestapo die Geschwister Scholl. Sie werden unter anderem wegen „Hochverrats“ angeklagt und am 22. Februar 1943 in München hingerichtet.

Begonnen hatte die Geschichte der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ zunächst als Freundeskreis. Die Schulfreunde Alexander Schmorell und Christoph Probst lernten während ihres Medizinstudiums Willi Graf und Hans Scholl, später auch dessen Schwester Sophie kennen. Die Freunde hörten Vorlesungen des Musikwissenschaftlers und Philosophie-Professors Kurt Huber. Er verfasste später gemeinsam mit den Studenten Flugblätter gegen das NS-Regime.

Als Sanitätssoldaten mussten die Studenten immer wieder selbst an die Front. Sie führen intensive Diskussionen über Hitlers Regime. Ab Mitte 1942 beginnen sie damit, ihre Gedanken in Flugblättern zu äußern, die vor allem im süddeutschen Raum unters Volk gebracht werden. Auf den Flugblättern rufen die Verfasser zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus auf.

Der Name „Weiße Rose“ der Widerstandsgruppe hat offenbar keine tiefere Bedeutung. Er sei „willkürlich gewählt“, sagte Hans Scholl im Februar 1943 im Gestapo-Verhör. Das Grab der Geschwister Scholl liegt auf dem Friedhof am Perlacher Forst im Münchner Süden. Die Beerdigung der Wiederstandskämpfer fand auf dem Friedhof statt welcher unmittelbar an das Gefängnis Stadlheim angrenzt, in dem die Widerstandskämpfer 1943 getötet wurden.

Einige Studentenvertreter fordern zum Andenken an die Widerstandskämpfer seit Jahren die Umbenennung der Ludwig-Maximilians-Universität in Geschwister-Scholl-Universität. Breite Zustimmung findet dieses Vorhaben jedoch nicht.



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